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	<title>Le Médiateur-Umuhuza &#187; Beiträge auf Deutsch</title>
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	<description>Notre Magazine en ligne</description>
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		<title>Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat entschieden: FDLR-Präsident Ignace Murwanashyaka ist nicht als Täter zu belangen</title>
		<link>http://murengerantwari.unblog.fr/2018/12/21/der-bundesgerichtshof-in-karlsruhe-hat-entschieden-fdlr-prasident-ignace-murwanashyaka-ist-nicht-als-tater-zu-belangen/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2018 07:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mediator]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beiträge auf Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Justice et Lois]]></category>
		<category><![CDATA[Rwanda]]></category>
		<category><![CDATA[FDLR-CNRD]]></category>

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		<description><![CDATA[Muri make, urukiko rwasanze ibyaha bivugwa ko byakozwe na FDLR, nta wari wagaragazwa kugeza ubu uzwi ko yaba yarabikoze! Nyuma y&#8217;imyaka myinshi y&#8217;ubucukumbuzi!!! [NDLR] Taten ohne Täter Ruandische Rebellen haben im Kongo Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Zu belangende Täter wird es wohl nie geben. Ignace Murwanashyaka, oberster Führer der FDLR, 2011 im Oberlandesgericht Stuttgart [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1>Muri make, urukiko rwasanze ibyaha bivugwa ko byakozwe na FDLR, nta wari wagaragazwa kugeza ubu uzwi ko yaba yarabikoze! Nyuma y&rsquo;imyaka myinshi y&rsquo;ubucukumbuzi!!! [NDLR]</h1>
<h1></h1>
<h1>Taten ohne Täter</h1>
<p>Ruandische Rebellen haben im Kongo Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Zu belangende Täter wird es wohl nie geben.</p>
<p><a href="http://taz.de/picture/3149254/948/FDLR_Prozess.jpeg" target="fullImage" rel="lightbox[7222]"><img title="Ignace Murwanashyaka ist mit Handschellen gefesselt" alt="Ignace Murwanashyaka ist mit Handschellen gefesselt" src="http://taz.de/picture/3149254/624/FDLR_Prozess.jpeg" /></a></p>
<p>Ignace Murwanashyaka, oberster Führer der FDLR, 2011 im Oberlandesgericht Stuttgart Foto: dpa</p>
<p>Straflosigkeit beenden, Kriegsverbrecher zur Rechenschaft ziehen – es sind hehre Ziele, die sich die internationale Gemeinschaft seit einem Vierteljahrhundert auf die Fahnen schreibt. Ad-hoc-Tribunale, der Internationale Strafgerichtshof, das Weltrechtsprinzip, in Deutschland das Völkerstrafgesetz: Es existiert mittlerweile ein beeindruckender juristischer Apparat, der dafür sorgen soll, dass schwerste Menschheitsverbrechen nicht länger ungesühnt bleiben.</p>
<p>Wie schwierig das aber in den Mühen des juristischen Alltags ist, zeigt sich jetzt wieder einmal in Deutschland. Seit rund zehn Jahren jagen deutsche Behörden die in Deutschland lebenden politischen Führer <a href="http://taz.de/Kongo-wirft-FDLR-Kaempfer-raus/%215554638/" target="_blank">der im Kongo kämpfenden FDLR-Miliz – ein Sammelbecken flüchtiger Völkermordtäter aus Ruanda</a> und ihrer auf Revanche für ihren Sturz sinnenden Anhänger – für die von der Miliz verübten Verbrechen.</p>
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<p>Nun hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden: FDLR-Präsident Ignace Murwanashyaka, oberster politischer und militärischer Führer der Organisation und seit 2009 in deutscher Haft, ist nicht als Täter zu belangen, wie es die Anklage gefordert hatte – und sogar seine erstinstanzliche Verurteilung wegen Beihilfe durch das Oberlandesgericht Stuttgart vor gut drei Jahren muss neu verhandelt werden.</p>
<p>Dem gegenüber steht eine andere Feststellung aus Karlsruhe: <a href="http://taz.de/Revision-FDLR-Kriegsverbrecherprozess/%215552203/" target="_blank">Die FDLR hat im Kongo sehr wohl Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen</a> – also systematisch Kongos Zivilbevölkerung angegriffen – und nicht nur Kriegsverbrechen im Kampf gegen Kongos Armee, wie die Stuttgarter Richter kurioserweise geurteilt hatten, nachdem sie aus Zeitmangel drei Viertel der Anklage hatten fallen lassen müssen.</p>
<h6>Bewältigung der Gegenwart</h6>
<p>Für die kongolesischen Überlebenden der FDLR-Angriffe mag es eine Genugtuung sein, dass die Schwere der an ihnen verübten Gräuel endlich von einem Gericht anerkannt wird. Zumindest einige wenige Taten werden jetzt korrekt identifiziert. Aber zu belangende Täter – die gibt es nach wie vor nicht. Und es wird sie wohl auch nie geben.</p>
<p>Auf ähnliche Probleme in diesem Bereich stößt derzeit ein ums andere Mal der Internationale Strafgerichtshof. Denn solange eine bewaffnete Gruppe, die Verbrechen an Zivilisten verübt, weiter militärisch aktiv ist und Menschen vor ihr Angst haben müssen, bleibt es unmöglich, in ihrem Wirkungsgebiet angemessen zu ermitteln und auch Opferzeugen in einer gerichtlich verwertbaren Weise aussagen zu lassen. Verurteilen lassen sich Verbrecher erst, wenn ihre Verbrechen Geschichte sind. Die Bewältigung der Gegenwart aber ist in erster Linie Sache der Politik.</p>
<p>Source: TAZ</p>
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		<title>Freispruch für für Kagame-Kritikerin Rwigara in Ruanda</title>
		<link>http://murengerantwari.unblog.fr/2018/12/07/freispruch-fur-fur-kagame-kritikerin-rwigara-in-ruanda/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2018 10:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mediator]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beiträge auf Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Rwanda]]></category>
		<category><![CDATA[Rwigara Diane]]></category>

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		<description><![CDATA[Diane Rwigara hat Ruandas Präsident herausgefordert. (Foto: AFP 22 Jahre Haft hat die Staatsanwaltschaft in Ruanda für Diane Rwigara gefordert. Die 37-Jährige soll den Umsturz der Regierung von Präsident Paul Kagame betrieben haben, so der Vorwurf. Am Donnerstag sprach ein Gericht in der Hauptstadt Kigali die wohl prominenteste Oppositionspolitikerin des Landes frei. Vor den Toren des Gerichts wurde [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://murengerantwari.unblog.fr/files/2018/12/frau-rwigara.jpg" rel="lightbox[6898]"><img class="alignnone size-medium wp-image-6899" alt="Frau Rwigara" src="http://murengerantwari.unblog.fr/files/2018/12/frau-rwigara-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a>Diane Rwigara hat Ruandas Präsident herausgefordert. (Foto: AFP</p>
<p>22 Jahre Haft hat die Staatsanwaltschaft in Ruanda für Diane Rwigara gefordert. Die 37-Jährige soll den Umsturz der Regierung von Präsident <a title="Zur Person: Paul Kagame" href="https://www.schwaebische.de/suchergebnisse_suchbegriff,Paul+Kagame.html">Paul Kagame</a> betrieben haben, so der Vorwurf. Am Donnerstag sprach ein Gericht in der Hauptstadt Kigali die wohl prominenteste Oppositionspolitikerin des Landes frei.</p>
<p>Vor den Toren des Gerichts wurde Rwigara von singenden Anhängern empfangen. Auch ihre ebenfalls angeklagte Mutter kam frei.</p>
<p>Gegner von Präsident Kagame haben in <a title="Zum Ort: Ruanda" href="https://www.schwaebische.de/suchergebnisse_suchbegriff,Ruanda.html">Ruanda</a> wenig Spielraum. Einige sind ins Ausland geflohen, andere inhaftiert, manche spurlos verschwunden. Oder sie kamen bei dubiosen Unfällen ums Leben, wie der Unternehmer Assinapol Rwigara, Dianes Vater. Dieser war Finanzier von Kagames Regierungspartei, bis er sich mit dem Präsidenten zerstritt. Im Februar 2015 hatte er einen tödlichen Autounfall. Seine Tochter glaubt an einen verkappten Mord – es war der Grund für sie, in die Politik zu gehen.</p>
<p>Im Mai 2017 kündigte Rwigara an, bei den Wahlen im Januar 2018 gegen Kagame antreten zu wollen. Sie galt als einzige Konkurrentin, die dem Präsidenten hätte gefährlich werden können. 72 Stunden nach ihrer Kandidatur tauchten plötzlich Nacktfotos von Rwigara auf, dann schloss man sie mit der Begründung von der Wahl aus, sie habe zu wenige Unterschriften von Unterstützern vorgelegt. Als nächstes wurde ihr die Steuerfahndung ins Haus geschickt. Und nach Kagames Wiederwahl – der Präsident erhielt offiziell mehr als 98 Prozent der Stimmen – wurde Rwigara als Umstürzlerin verhaftet. Zuletzt hatte man die Untersuchungshaft in Hausarrest umgewandelt.</p>
<p>Der Abschreckungseffekt für andere Dissidenten dürfte so wirksam sein, dass es auf eine Verurteilung für die Regierung am Ende gar nicht mehr ankam. Schließlich versteht sich Ruanda als Demokratie, wie die vielen tatsächlich von Kagame überzeugten Ruander stets beteuern.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<section>
<div> Source: Schwäbische.de</div>
</section>
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		<title>Pressemitteilung:  Dr. Denis Mukwege Ein Nobelpreis, der an unser Gewissen appelliert</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2018 23:47:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Beiträge auf Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Droits de l'homme]]></category>
		<category><![CDATA[RDC]]></category>
		<category><![CDATA[Rwanda]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ehrung mit Friedensnobelpreis am 5. Oktober 2018 für den kongolesischen Frauenarzt, Dr. Denis Mukwege sowie die junge Irakerin Nadia Murad wurde zu einem äußerst wichtigen Moment für die gesamte Menschheit und für alle, die Gewalt gegen Frauen, vor allem Vergewaltigung als Kriegswaffe, bekämpfen. Die Stiftung Seth Sendashonga für Bildung zur demokratischen Bürgerschaft (ISCID ASBL) [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://murengerantwari.unblog.fr/files/2018/11/institutssendashonga.jpeg" rel="lightbox[6419]"><img class="alignnone size-medium wp-image-6420" alt="InstitutSSendashonga" src="http://murengerantwari.unblog.fr/files/2018/11/institutssendashonga-300x121.jpeg" width="300" height="121" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium">Die Ehrung mit Friedensnobelpreis am 5. Oktober 2018 für den kongolesischen Frauenarzt, Dr. Denis Mukwege sowie die junge Irakerin Nadia Murad wurde zu einem äußerst wichtigen Moment für die gesamte Menschheit und für alle, die Gewalt gegen Frauen, vor allem Vergewaltigung als Kriegswaffe, bekämpfen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Die Stiftung Seth Sendashonga für Bildung zur demokratischen Bürgerschaft (ISCID ASBL) möchte den beiden Ausgezeichneten herzlich gratulieren und diese Gelegenheit nutzen um daran zu erinnern, dass Vergewaltigung und weibliche Genitalverstümmlung im Osten der Demokratische Republik Kongo die Folge eines Konflikts sind, wobei der Hauptgrund die Ausbeutung der Bodenschätze dieser Region ist.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Diese hohe Auszeichnung für den Mann mit dem Spitznamen &laquo;&nbsp;Frauenreparateur&nbsp;&raquo;sollte der ganze Welt die Tatsache zur Erinnerung bringen, dass die Menschen in SÜD und Nord-Kivu den Kriegsherren, in völliger Straffreiheit oder sogar mit der Komplizenschaft der internationalen Gemeinschaft, gediehen wurden. In der Tat, wie kann man sich nicht fragen, wie könnte es sein, dass im genaueren Moment, wo das Werk des Dr. Mukwege in Panzi Klinikum, nicht weit entfernt von der ruandischen Grenze,  weltweit für Schlagzeilen sorgen, und dabei die Anführer von Ruanda, dem für seine im Demokratischen Republik Kongo wiederholten Überfälle bekannten Land,  voll stolz in der Regierungszeitung Imvaho nshya vom 16. Oktober 2018 verkünden, sie hätten die Export von 60% der Weltproduktion an Coltan erreicht? Ruanda, ein kleines Land von 26.338 km2, hatte keine bedeutende Mineralienproduktion vor der Invasion des Kongo im Jahr 1996. Dieser Krieg hat zwar die Diktatur Mobutus gestürzt, aber es hat auch einen sehr hohen Tribut an Menschenleben ergeben, nämlich das Blutbad, wodurch mehr als 250.000 Hutu-Flüchtlinge und 5 Millionen Kongolesen, die hauptsächlich von der ruandischen Armee unter der Führung von Paul Kagame massakriert wurden (siehe  Mapping Bericht der Vereinten Nationen vom 1. Oktober 2010).</span><br />
<span style="font-size: medium">Es ist darauf hinzuweisen, dass die Plünderungen in der Demokratischen Republik Kongo ab dem Ausbruch dieses Krieges, obwohl sie gut dokumentiert und von allen bekannt sind, haben dazu beigetragen, dass der ruandische Diktator Paul Kagame zu einem Anführer, der auf der internationalen Ebene das große Lob genießt, als derjenige, der die Hauptstadt Kigali eine modernere Erscheinung verliehen hätte!</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Der Nobelpreis für Dr. Mukwege und Nadia Murad (ehemaliges Opfer der sexuellen Sklaverei im Herkunftsland) sollte die Gewissen über die eigentlichen Ursachen von einigen Konflikte, die die Welt verwüsten, wachrufen. Wie könnte man die Vergewaltigungsplage und andere weibliche Genitalverstümmlung von Frauen im Osten der Demokratischen Republik Kongo endgültig aufhalten, wenn die Rohstoffe aus dieser Region den Kriegsherren, die ungestraft operieren, eher Stärke und Ruhm verleihen ? Wie könnte man es begreifen, dass ein UN-Bericht (der bereits erwähnte Mapping-Bericht), wobei hinreichend recherchierte schwere Straftaten, einschließlich sexueller Gewalt, nicht einmal Empörung oder Verurteilung ausgelöst hat? Wie könnte man diese Plage stoppen, wenn die Region der afrikanischen großen Seen, scheint zu endlosen Konflikten verurteilt zu sein, wo das geltende Gesetz das Dschungel ist und wo Demokratie, Menschenrechte zu sinnlosen Konzepten geworden sind?</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Die Stiftung Seth Sendashonga wünscht den neuesten Friedensnobelpreisträgern viel Erfolg und ruft die internationale Gemeinschaft auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um die am Ursprung der Gewalt gegen Frauen und andere Bevölkerungsgruppen bestehenden Konflikte zu beenden.</span></p>
<p><span style="font-size: medium">Geschehen in Brüssel am 03.11.2018</span><br />
<span style="font-size: medium">Jean Claude Kabagema</span><br />
<span style="font-size: medium">Präsident der gemeinnützigen Organisation ISCID.</span></p>
<p><a href="http://murengerantwari.unblog.fr/files/2018/11/dr.-mukwege.jpeg" rel="lightbox[6419]"><img class="alignnone size-full wp-image-6421" alt="Dr. Mukwege" src="http://murengerantwari.unblog.fr/files/2018/11/dr.-mukwege.jpeg" width="189" height="266" /></a> <a style="border: 0pt none" href="http://murengerantwari.unblog.fr/files/2018/11/pressemitteilunginst.sendashonga.pdf"><img style="vertical-align: middle;border: 0pt none" alt="fichier pdf" src="/wp-includes/images/pdf.png" /> PressemitteilungInst.Sendashonga</a></p>
<p><em></em><em><br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Für die Geschäfte deutscher Unternehmen hofiert die Kanzlerin auch Diktatoren (Spiegel)</title>
		<link>http://murengerantwari.unblog.fr/2018/10/31/fur-die-geschafte-deutscher-unternehmen-hofiert-die-kanzlerin-auch-diktatoren-spiegel/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 01:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mediator]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrique des Grands lacs ou d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge auf Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz bequem, mit hörendem Ohr, tagt Merkel mit dem Diktator von Ruanda (links), dem Mann mit ca. 6. 000.000 Toten in Ruanda und ganzen zentralen Afrika auf dem Gewissen (Foto G20-Initiative „Compact with Africa“) S. vorheriges Artikel vom Spiegel Gipfeltreffen in Berlin Audienz für Afrikas Autokraten Angela Merkel empfängt zwölf Staats- und Regierungschefs zum Afrikagipfel. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://murengerantwari.unblog.fr/files/2018/10/g20deutschland.jpg" rel="lightbox[6319]"><img class="alignnone size-medium wp-image-6320" alt="g20Deutschland" src="http://murengerantwari.unblog.fr/files/2018/10/g20deutschland-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a></p>
<p><strong><em><span style="font-size: medium">Ganz bequem, mit hörendem Ohr, tagt Merkel mit dem Diktator von Ruanda (links), dem Mann mit ca. 6. 000.000 Toten in Ruanda und ganzen zentralen Afrika auf dem Gewissen (Foto G20-Initiative „Compact with Africa“)</span></em></strong></p>
<p>S. vorheriges Artikel vom Spiegel</p>
<div>
<h2>Gipfeltreffen in Berlin Audienz für Afrikas Autokraten</h2>
<p><strong>Angela Merkel empfängt zwölf Staats- und Regierungschefs zum Afrikagipfel. Für die Geschäfte deutscher Unternehmen hofiert die Kanzlerin auch Diktatoren.</strong></p>
<div>
<div>
<div><a href="http://www.spiegel.de/impressum/autor-14840.html"> <img title="© Christian O. Bruch/ laif" alt="© Christian O. Bruch/ laif" src="http://cdn2.spiegel.de/images/image-1043985-thumbsmall-ovgw-1043985.jpg" width="90" height="90" /></a></div>
<p>Von <a href="http://www.spiegel.de/impressum/autor-14840.html" rel="author">Christoph Sydow</a></p>
</div>
</div>
<div id="js-article-top-wide-asset">
<div><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-1235756-1356256.html"> <img title="Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs" alt="Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs" src="http://cdn3.spiegel.de/images/image-1356256-860_poster_16x9-pwhh-1356256.jpg" width="860" height="484" /> </a></p>
<div>
<div>AFP</div>
<p>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit afrikanischen Staats- und Regierungschefs</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div></div>
<div> Dienstag, <b>30.10.2018 </b>  05:43 Uhr</p>
<ul>
<li><a title="Gipfeltreffen in Berlin: Audienz für Afrikas Autokraten" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/afrika-gipfel-in-berlin-angela-merkel-gibt-audienz-fuer-autokraten-a-1235756-druck.html" target="_blank" rel="nofollow">Drucken</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/extra/nutzungsrechte-an-unseren-inhalten-a-853891.html" rel="nofollow">Nutzungsrechte</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/extra/a-267802.html" rel="nofollow">Feedback</a></li>
<li id="spArticleFunctionForum"><a href="http://www.spiegel.de/forum/politik/gipfeltreffen-berlin-audienz-fuer-afrikas-autokraten-thread-820772-1.html">Kommentieren</a></li>
</ul>
</div>
<p>Der Wohlstand in <a title="Afrika" href="http://www.spiegel.de/thema/afrika/">Afrika</a> soll wachsen, die Zahl der Migranten, die nach Europa drängen, sinken. Und von alldem soll auch noch die Wirtschaft in Deutschland profitieren. So lassen sich grob die Ziele des Afrikagipfels beschreiben, der an diesem Dienstag in Berlin stattfindet. Zwölf afrikanische Staats- und Regierungschefs reisen dazu in die Bundeshauptstadt &#8211; von Ägyptens Staatschef <a title="Abdel Fattah el-Sisi" href="http://www.spiegel.de/thema/abdelfattah_elsisi/">Abdel Fattah el-Sisi</a>, über Ruandas Langzeitherrscher <a title="Paul Kagame" href="http://www.spiegel.de/thema/paul_kagame/">Paul Kagame</a> bis hin zu Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa.</p>
<div>
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<div><a href="http://inread-experience.teads.tv" target="_blank" rel="nofollow">inRead invented by Teads</a></div>
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</div>
<p>Im vergangenen Jahr hatte Bundeskanzlerin <a title="Angela Merkel" href="http://www.spiegel.de/thema/angela_merkel/">Angela Merkel</a> als amtierende G20-Chefin <a title="Afrika beim G20-Gipfel: Handshake, Konzert - und danke für nichts" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/afrika-beim-g20-gipfel-handshake-konzert-und-danke-fuer-nichts-a-1156796.html">das Projekt &laquo;&nbsp;Compact with Africa&nbsp;&raquo; initiiert</a>, das die Privatwirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent stärken soll. Das Treffen in Berlin soll nun 15 Monate später eine Bestandsaufnahme liefern.</p>
<p><b>Sehen Sie eine Übersicht über die afrikanischen Gipfelteilnehmer</b></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Partnerland von Rheinland-Pfalz Ruanda wirbt beim FC Arsenal</title>
		<link>http://murengerantwari.unblog.fr/2018/10/16/partnerland-von-rheinland-pfalz-ruanda-wirbt-beim-fc-arsenal/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2018 22:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[mediator]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrique des Grands lacs ou d'ailleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Aide en Assistance]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge auf Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Corruption]]></category>
		<category><![CDATA[Divertissements&Sports]]></category>
		<category><![CDATA[Economie § Gouvernance]]></category>
		<category><![CDATA[Football]]></category>
		<category><![CDATA[Investisseurs]]></category>
		<category><![CDATA[ONG]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Ruanda hat einen millionenschweren Werbevertrag mit dem Fußballclub FC Arsenal geschlossen. Zugleich bekommt das afrikanische Land jedes Jahr viele Millionen Entwicklungshilfe, auch aus Rheinland-Pfalz. Passt das zusammen? 1:59 min Mehr Info Ruanda wirbt beim FC Arsenal Der ruandische Präsident Paul Kagame ist bekennender FC Arsenal Fan. Der Werbedeal klingt wie eine viel zu teure [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
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<p>Ruanda hat einen millionenschweren Werbevertrag mit dem Fußballclub FC Arsenal geschlossen. Zugleich bekommt das afrikanische Land jedes Jahr viele Millionen Entwicklungshilfe, auch aus Rheinland-Pfalz. Passt das zusammen?</p>
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<p>1:59 min</p>
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<div>Mehr Info</div>
<h2>Ruanda wirbt beim FC Arsenal</h2>
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<p>Der ruandische Präsident Paul Kagame ist bekennender FC Arsenal Fan. Der Werbedeal klingt wie eine viel zu teure Image-Kampagne bei seinem Lieblingsverein. Denn Ruanda ist eines der ärmsten Länder der Welt. Das Durchschnittseinkommen beträgt 603 Euro pro Jahr. Im Vergleich dazu sind es in Deutschland 37.668 Euro.</p>
</div>
<div>
<p>Die Trikotwerbung beim FC Arsenal läuft von der kommenden Saison an über drei Jahre und kostet knapp 34 Millionen Euro. Im selben Zeitraum zahlt Deutschland 105 Millionen Euro Entwicklungshilfe an Ruanda. Auch Rheinland-Pfalz unterstützt das Partnerland finanziell.</p>
</div>
<h2>Human Help Network aus Rheinland-Pfalz beruhigt</h2>
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<p>Ruanda ist auf diese Entwicklungshilfe angewiesen. Von staatlicher Seite, als auch aus Privat-Initiativen. Seit 18 Jahren engagiert sich der rheinland-pfälzische Verein <a title="Website von Human help network" href="https://www.hhn.org/" target="_blank">&laquo;&nbsp;</a><a title="Website von Human Help Network" href="https://www.hhn.org/" target="_blank"><strong>Human Help Network</strong></a>– Die Kinderhilfsorganisation&nbsp;&raquo; in Ruanda und baut dort unter anderem Schulen. Der Vorsitzende Ewald Dietrich muss sich jetzt vor seinen Spendern rechtfertigen.</p>
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<p>&laquo;&nbsp;Viele Spenderinnen und Spender haben uns angerufen und waren geschockt. Wir &#8211; das sind die engagierten Helfer in der Partnerschaft zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz, dem Partnerschaftsverein, die vielen Jugendlichen die sich in Aktion Tagwerk engagieren und auch Human Help Network &#8211; können einfach nur sagen, dass unsere Spenden eins zu eins auf unser Konto in Kigali gehen und vor Ort ankommen.&nbsp;&raquo;</p>
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<p>Die AfD hat im Landtag einen Antrag auf Auskunft gestellt, wie viel Geld aus Rheinland-Pfalz in das Partnerland Ruanda fließt. Vor der Sommerpause wird das Thema im Landtag allerdings nicht mehr behandelt.</p>
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<p>Das ruandische Außenministerium beschwichtigt allerdings: Das Geld für den Arsenal Deal käme nicht aus der Entwicklungshilfe, sondern aus Einnahmen aus der Tourismusbranche. Heißt mit anderen Worten: Die Investition in Trikotwerbung soll sich selbst tragen und zusätzlich noch Geld einspielen.</p>
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<h2>Entwicklungshilfe soll Hilfe zur Selbsthilfe sein</h2>
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<p>Das ist auch das Ziel von Entwicklungshilfe. Die Vorgabe des Bundesministeriums für Entwicklungshilfe und wirtschaftliche Zusammenarbeit lautet: &laquo;&nbsp;Deutschland hat ein großes Interesse daran, dass Afrika seine Probleme aus eigener Kraft und mit eigenen Kapazitäten löst.&nbsp;&raquo;</p>
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<p>Hilfe zur Selbsthilfe – die funktionieren kann, sagt Stephan Klingebiel vom Deutschen Institut für Entwicklungshilfe: &laquo;&nbsp;Ich glaube Ruanda macht da gerade große Fortschritte, ein anderes Image von einem armen afrikanischen Land mitzukreieren. Eben nicht Almosenempfänger, sondern ein Land, was selber die Initiative ergreift.&nbsp;&raquo;</p>
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<h2>Rheinland-pfälzisches Partnerland kommt auf die Füße</h2>
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<p>Ruanda ist das afrikanische Vorzeigeland. Die Wirtschaft wächst jährlich. Die politische Situation ist stabil. Das zieht Investoren an. Volkswagen eröffnet diesen Monat sein erstes Werk in der Hauptstadt Kigali und montiert dort dann Polos und Passate. Ein neuer Flughafen wird gerade gebaut. Und eine geplante Eisenbahnlinie nach Tansania soll Ruanda demnächst mit dem indischen Ozean verbinden und mehr Exporte möglich machen.</p>
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<h2>Werbeprofi sieht Werbevertrag positiv</h2>
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<p>Der Werbedeal mit dem FC Arsenal ist auch eine Imagekampagne für Ruanda, sagt Sebastian Kube, Medienexperte vom Forschungsunternehmen Nielsen Sport. &laquo;&nbsp;Wenn man als Land ein nicht überragendes Image hat, kann man hier sicherlich sehr stark vom Imagetransfer profitieren.&nbsp;&raquo; Schaut man sich die Zahlen an, profitiert Ruanda vom FC Arsenal. In 197 Ländern werden die Spiele der englischen Premier League übertragen und erreichen so rund eine Milliarde Zuschauer rund um die Welt. Dort wird dann auch die Botschaft &laquo;&nbsp;Visit Ruanda&nbsp;&raquo; zu lesen sein.</p>
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<p>Autor: <a href="https://www.swr.de/swr1/rp/programm/swr1-team-julia-schindler/-/id=446640/did=3206566/nid=446640/eti7wq/index.html"> Julia Schindler </a></p>
<p>Stand: 19.6.2018, 13.50 Uhr</p>
<p>Source: SWR.de</p>
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		<title>Nouvelle Publication: &#171;&#160;Freiheit um jeden Preis&#160;&#187; par Theophile Murengerantwari</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2018 22:51:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Freiheit um jeden Preis: Die Nachwirkungen des Kolonialismus und die Verschärfung des Stammeskonflikts in Ruanda von Theophile Murengerantwari (Autor) Geben Sie die erste Bewertung für diesen Artikel ab Alle Formate und Ausgaben anzeigen Kindle EUR 0,00 Kindle Unlimited-Logo Dieser und mehr als 1 Million weitere Titel sind auf Kindle Unlimited verfügbar. EUR 4,27 kaufen Resumee&#8230; [&#8230;]]]></description>
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<h1 id="title">Freiheit um jeden Preis: Die Nachwirkungen des Kolonialismus und die Verschärfung des Stammeskonflikts in Ruanda</h1>
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<p><span style="font-size: large"><strong>Resumee&#8230;</strong></span></p>
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<div>Anfang der 90er Jahre wurde ein kleines Land in Zentralafrika von außen angegriffen. Als Freiheitskämpfer bezeichnen sich schon früh die Angreifer, und Patriotismus wurde zu einer ihrer beliebtesten Leitideen. Zu dem Zeitpunkt des Angriffs ist Ruanda für seine außergewöhnlichen Entwicklungsanstrengungen bekannt und seine Bewohner, unter der Führung Juvenal Habyarimanas, arbeiten sehr hart, um die Armut zu überwinden. Das Land ist außerdem für eine ziemlich gesunde Wirtschaftslage in der ganzen Region bekannt. Am 1. Oktober 1990 deutet jedenfalls nichts darauf hin, dass es zu Auseinandersetzungen zwischen Hutus und Tutsis, zwei wichtigen Bestandsteilgruppen der Bevölkerung Ruandas, kommen könnte. Das Land erlebt zwar seit kurzem eine Finanzkrise, aber die Einwohner sind davon überzeugt, dass die Krise von kurzer Dauer ist. Ansonsten scheinen die Leute zufrieden zu sein, insbesondere, was das Zusammenleben betrifft. Es war allerdings zu dem damaligen Zeitpunkt die Rede von neuen Maßnahmen des IWF, des Internationalen Währungsfonds, für Ruanda, wo es um die strukturelle Anpassung ging und wodurch die Volkswirtschaft wesentlich erschwert wurde.Wie man feststellen kann, haben die Regierenden der beiden ersten Republiken in Ruanda dafür gesorgt, dass das Schicksal des größten Teils der Bevölkerung, besonders auf dem Lande, stets verbessert wurde. Es blieb jedoch ein ungelöstes Problem im Hintergrund, das auf die politische Ebene zurückzuführen ist: die Existenz der Tutsi-Flüchtlinge im Ausland. Seit jeher träumten schon diese Flüchtlinge, besonders die in Uganda leben, bewaffnet in die Heimat zurückzukehren, um die Macht an sich zu reißen. Zu diesem Zweck nutzten die Flüchtlinge die Zeit des Wandels in der ganzen Welt und führten sogleich einen offenbar unüberlegten Krieg gegen ihr Heimatland. Da neue Werte im Zusammenhang mit Liberalismus, wie Demokratie und Liberalisierung, angesagt waren, begründeten die Tutsi-Rebellen ihre Angriffe damit, als wollten sie die Demokratie im Lande einführen.Wer waren diese Angreifer, die in kürzester Zeit das ganze Land unter dem Vorwand, einen Befreiungskrieg zu führen, ins Chaos stürzten, um schließlich eine der schrecklichsten Diktaturen in der ganzen Gegend zu errichten?Um diese Problematik zu erörtern, ist es zweifellos von Belang, eine gründliche Lektüre der ruandischen Geschichte vorzunehmen, besonders während der letzten Jahre der kolonialen Zeit. Seit 1959, dem Jahr der Revolution in Ruanda, wodurch einige Tutsis, Privilegierte der Kolonisation, entmachtet wurden, entstand sogleich der Wunsch, die Macht in Ruanda eines Tages zu ergreifen. Die Angreifer Ruandas, die Tutsi-Rebellen, sind jedoch weit davon entfernt, als Befreier bezeichnet zu werden. Ihr Angriff war kein reiner Zufall, der den Umständen zuzuschreiben ist. Die Vorbereitungen waren schon längst im Gange. Nur fehlte das auslösende Element&#8230; <a title="Freiheit um jeden Preis" href="https://www.amazon.de/dp/B07HJQBYTN/ref=sr_1_fkmr1_3?ie=UTF8&amp;qid=1537567857&amp;sr=8-3-fkmr1&amp;keywords=freiheit+um+jeden+preis+b%C3%BCcher#reader_B07HJQBYTN" target="_blank">more</a></p>
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<div><span style="color: #ff0000">Versions en Francais, Englais et Kinyarwanda dans les prochains jours</span></div>
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<div>Bonne lecture</div>
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<div>La Redactiton, le Mediateur</div>
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