Ganz bequem, mit hörendem Ohr, tagt Merkel mit dem Diktator von Ruanda (links), dem Mann mit ca. 6. 000.000 Toten in Ruanda und ganzen zentralen Afrika auf dem Gewissen (Foto G20-Initiative „Compact with Africa“)
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Gipfeltreffen in Berlin Audienz für Afrikas Autokraten
Angela Merkel empfängt zwölf Staats- und Regierungschefs zum Afrikagipfel. Für die Geschäfte deutscher Unternehmen hofiert die Kanzlerin auch Diktatoren.
Von Christoph Sydow
Der Wohlstand in Afrika soll wachsen, die Zahl der Migranten, die nach Europa drängen, sinken. Und von alldem soll auch noch die Wirtschaft in Deutschland profitieren. So lassen sich grob die Ziele des Afrikagipfels beschreiben, der an diesem Dienstag in Berlin stattfindet. Zwölf afrikanische Staats- und Regierungschefs reisen dazu in die Bundeshauptstadt – von Ägyptens Staatschef Abdel Fattah el-Sisi, über Ruandas Langzeitherrscher Paul Kagame bis hin zu Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa.
Im vergangenen Jahr hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel als amtierende G20-Chefin das Projekt « Compact with Africa » initiiert, das die Privatwirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent stärken soll. Das Treffen in Berlin soll nun 15 Monate später eine Bestandsaufnahme liefern.
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31 octobre 2018
Afrique des Grands lacs ou d'ailleurs, Beiträge auf Deutsch