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Nouvelle Publication: « Freiheit um jeden Preis » par Theophile Murengerantwari

Freiheit um jeden Preis: Die Nachwirkungen des Kolonialismus und die Verschärfung des Stammeskonflikts in Ruanda von [Murengerantwari, Theophile]

Freiheit um jeden Preis: Die Nachwirkungen des Kolonialismus und die Verschärfung des Stammeskonflikts in Ruanda


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Resumee…

Anfang der 90er Jahre wurde ein kleines Land in Zentralafrika von außen angegriffen. Als Freiheitskämpfer bezeichnen sich schon früh die Angreifer, und Patriotismus wurde zu einer ihrer beliebtesten Leitideen. Zu dem Zeitpunkt des Angriffs ist Ruanda für seine außergewöhnlichen Entwicklungsanstrengungen bekannt und seine Bewohner, unter der Führung Juvenal Habyarimanas, arbeiten sehr hart, um die Armut zu überwinden. Das Land ist außerdem für eine ziemlich gesunde Wirtschaftslage in der ganzen Region bekannt. Am 1. Oktober 1990 deutet jedenfalls nichts darauf hin, dass es zu Auseinandersetzungen zwischen Hutus und Tutsis, zwei wichtigen Bestandsteilgruppen der Bevölkerung Ruandas, kommen könnte. Das Land erlebt zwar seit kurzem eine Finanzkrise, aber die Einwohner sind davon überzeugt, dass die Krise von kurzer Dauer ist. Ansonsten scheinen die Leute zufrieden zu sein, insbesondere, was das Zusammenleben betrifft. Es war allerdings zu dem damaligen Zeitpunkt die Rede von neuen Maßnahmen des IWF, des Internationalen Währungsfonds, für Ruanda, wo es um die strukturelle Anpassung ging und wodurch die Volkswirtschaft wesentlich erschwert wurde.Wie man feststellen kann, haben die Regierenden der beiden ersten Republiken in Ruanda dafür gesorgt, dass das Schicksal des größten Teils der Bevölkerung, besonders auf dem Lande, stets verbessert wurde. Es blieb jedoch ein ungelöstes Problem im Hintergrund, das auf die politische Ebene zurückzuführen ist: die Existenz der Tutsi-Flüchtlinge im Ausland. Seit jeher träumten schon diese Flüchtlinge, besonders die in Uganda leben, bewaffnet in die Heimat zurückzukehren, um die Macht an sich zu reißen. Zu diesem Zweck nutzten die Flüchtlinge die Zeit des Wandels in der ganzen Welt und führten sogleich einen offenbar unüberlegten Krieg gegen ihr Heimatland. Da neue Werte im Zusammenhang mit Liberalismus, wie Demokratie und Liberalisierung, angesagt waren, begründeten die Tutsi-Rebellen ihre Angriffe damit, als wollten sie die Demokratie im Lande einführen.Wer waren diese Angreifer, die in kürzester Zeit das ganze Land unter dem Vorwand, einen Befreiungskrieg zu führen, ins Chaos stürzten, um schließlich eine der schrecklichsten Diktaturen in der ganzen Gegend zu errichten?Um diese Problematik zu erörtern, ist es zweifellos von Belang, eine gründliche Lektüre der ruandischen Geschichte vorzunehmen, besonders während der letzten Jahre der kolonialen Zeit. Seit 1959, dem Jahr der Revolution in Ruanda, wodurch einige Tutsis, Privilegierte der Kolonisation, entmachtet wurden, entstand sogleich der Wunsch, die Macht in Ruanda eines Tages zu ergreifen. Die Angreifer Ruandas, die Tutsi-Rebellen, sind jedoch weit davon entfernt, als Befreier bezeichnet zu werden. Ihr Angriff war kein reiner Zufall, der den Umständen zuzuschreiben ist. Die Vorbereitungen waren schon längst im Gange. Nur fehlte das auslösende Element… more

Versions en Francais, Englais et Kinyarwanda dans les prochains jours
Bonne lecture
La Redactiton, le Mediateur

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